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Krankenkassenprämie, Franchise und Selbstbehalt

Die Gesamtkosten pro Jahr für den Krankenversicherten mit der Grundversicherung von Krankenkassen setzen sich aus drei Elementen zusammen

  • Krankenkassenprämie
  • Franchise
  • Selbstbehalt

Die Krankenkassenprämie ist der Betrag, den man pro Jahr der Krankenkasse fix als Versicherungsbetrag bezahlen muss, unabhängig davon, ob man krank wird oder nicht.

Bei den Krankenkassen in der Schweiz kann man in der Grundversicherung zwischen sechs Franchisen wählen: CHF 300, CHF 500, CHF 1’000, CHF 1’500, CHF 2’000 und CHF 2’500. Die Franchise ist der Teil der Krankeitskosten, den der Krankenversicherte pro Jahr selbst zu tragen hat, bevor sich die Krankenkasse überhaupt an den Kosten beteiligt. Bei einer Franchise von CHF 300 muss ein Versicherter also Arztrechnungen bis zum Betrag von CHF 300 selbst bezahlen, erst danach wird er durch die Krankenkasse unterstützt.

Über die Franchise hinaus gehende Beträge werden von der Krankenkasse zu 90% übernommen. Das heisst, dass Beträge, die über die Franchise hinausgehen, zu 10% vom Versicherten bezahlt werden müssen. Dies nennt man Selbstbehalt. Der Selbstbehalt ist gesetzlich vorgeschrieben und beträgt immer 10%. Es gibt jedoch eine Obergrenze an zusätzlichen Kosten für den Versicherten, bis zu der diese Regel gilt. Diese Obergrenze beträgt CHF 700. Danach werden sämtliche Arztkosten durch die Krankenkasse bezahlt. Ein Versicherter mit einer Franchise von CHF 300 muss also zusätzlich zur Krankenkassenprämie im Falle einer teuren Krankheit zusätzlich seine Franchise (CHF 300) plus 10% der darüber gehenden Kosten bis zu einem Maximalbetrag von CHF 700 bezahlen, falls er Arztkosten von CHF 7’300 oder mehr im Kalenderjahr generiert, insgesamt also zusätzlich CHF 1’000.